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Schröpfen vs. Cupping

Was ist der Unterschied?

Direkt gegenübergestellt: Herkunft, Anwendung, Materialien, Techniken und typische Kontexte.

Schröpfen Cupping (BellaBambi®)
stationär Anwendung mobil, bewegt
Glas, Acryl, Bambus (starr) Material Silikon (flexibel)
Therapeuten, Bader Durchführung Selbst-, Partneranwendung
auch blutig Varianten kein blutiges Schröpfen
Unterdruck durch Erhitzen Wirkmechanismus Unterdruck + Zug-/Scherkräfte
Therapie, Klinik Kontext Sport, Beauty, Wellness, Prävention

Im Allgemeinen

Schröpfen und Cupping sind beides Methoden, die mit Hilfe von Unterdruck auf die Haut wirken, sich jedoch in Herkunft, Technik und Einsatz unterscheiden.

Das klassische Schröpfen wird traditionell mit starren Glasgefäßen durchgeführt. Dabei wird durch Erhitzen der Luft im Glas ein Unterdruck erzeugt, der das Gefäß auf der Haut ansaugt. Die Anwendung erfolgt in der Regel stationär und wird meist von erfahrenen Therapeutinnen oder Therapeuten vorgenommen. In manchen Traditionen gibt es auch blutige Varianten, bei denen zuvor kleine Hautschnitte gesetzt werden, um das Blut aus dem Gewebe austreten zu lassen. Schröpfen wird typischerweise im medizinisch-therapeutischen oder klinischen Kontext eingesetzt.

Das moderne Cupping, wie es zum Beispiel mit BellaBambi®-Cups praktiziert wird, unterscheidet sich in mehreren Punkten. Anstelle von Glas kommen flexible Silikoncups zum Einsatz, die sich leicht zusammendrücken und dadurch mobil anwenden lassen – sowohl in Selbst- und Partneranwendung als auch im Training oder in der Therapie. Durch die Beweglichkeit können die Cups nicht nur statisch aufgesetzt, sondern auch über die Haut bewegt werden. Dadurch wirken neben dem Unterdruck auch Zug- und Scherkräfte, die die Anwendung vielfältiger machen. Blutige Varianten wie beim klassischen Schröpfen finden hier keine Anwendung. Cupping ist daher besonders für den Einsatz in Sport, Wellness, Prävention und Rehabilitation geeignet.

Trotz der Unterschiede gibt es auch Gemeinsamkeiten: Beide Verfahren arbeiten mit lokal erzeugtem Unterdruck, haben eine lange Tradition und werden heute unterschiedlich modern interpretiert. In wissenschaftlichen Studien zeigen sich positive Effekte, vor allem auf Schmerzlinderung, wobei die Qualität der Untersuchungen unterschiedlich ist. Wichtig ist in jedem Fall eine fachgerechte und hygienische Anwendung, um Risiken – insbesondere Infektionen bei unsachgemäßer Durchführung – zu vermeiden.

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